13.11.2008
cartes des diocèses d'Allemagne

08:39 Lien permanent | Commentaires (2) | Envoyer cette note
03.11.2008
Premiers essais
Voici un des premiers essais d'homélies en allemand. Je me suis inspiré, pour ces esquisses toutes simples, d'homélies trouvées sur internet, notamment d'un curé du côté de Karlsruhe (http://www.joerg-sieger.de ), d'un autre au sud de Tübingen (http://catholic-church.org ), d'un autre encore non loin d'Osnabrück (www.karl-leisner-jugend.de ). Ces propositions m'ont fourni un réservoir de phrases, mais il m'a semblé qu'il fallait d'abord procéder sur ces textes à une activité de raffinage, c'est-à-dire enlever tous les "wir müssen", "du sollst", "man muß", "es soll sein", "wir sollen", "es muß", "wir mussten", "dazu sollte man" etc., après quoi émergent des idées intéressantes. Même le Cardinal Lehmann, archevêque de Mayence, commence son homélie du 2 Novembre 2005 par ces mots : "Jeder muß Rechenschaft ablegen vor Gott" (cf. http://www.bistummainz.de)… c'est dire l'influence outre-Rhin du "Du sollst" kantien…
10:29 Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note
2 Novembre 2008 : Allerseelen
Liebe Schwestern und Brüder!
In dem Allerseelentag, den wir hier und jetzt miteinander feiern, wollen wir der Verstorbenen gedenken. An die verstorbenen gehören Verwandte, Bekannte und Freunde. Aber auch die, an die niemand mehr denkt. Wir sind hier versammelt, um für sie zu beten, daß Gott ihnen das ewige Leben schenken möge.
Viele von Ihnen werden hier sicherlich für bestimmte Verstorbene beten, die Ihnen mehr oder weniger nahe gestanden sind. Dabei werden so manche Erinnerungen hochkommen. Sowohl Gute, als auch nicht so Angenehme.
Lasset uns beten für sie alle! Aber welche Lehre könnten wir heure in diesem Sonntag annehmen? Vielleicht einen Punkt : Gott will in persönlicher Verbindung mit uns kommen, und bleiben, und stehen. Das wichtigste Wort ist : "persönliche"!
In der Lesung gerade haben wir gehört, wie Jesus zu seinen Jüngern, und damit auch zu uns, spricht: "Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich!"
Jesus weiß, daß wir in mancherlei Versuchung des Glaubens fallen. Daher bittet er uns hier, treu zu bleiben, sich nicht verwirren zu lassen.
Weiter sagt er: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen." Ein paar Verse weiter: „Und ich werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin."
Er sagt, daß er im Hause seines Vaters ist, einer konkreten Person, nämlich Gott Vater, nicht bei einem göttlichen Fluidum.
Und für jeden von uns hat er eine Wohnung bereitet. Er möchte uns bei sich haben. Als Person. So wie Gott uns geschaffen hat.
Als ein Individuum, daß es im Verlauf der Geschichte nur ein einziges Mal gibt. Jeder von uns ist ganz einzig, für Gott ein Schatz. Und nicht als etwas, was in ein Alles oder Nichts zerflossen ist. Jesus hat uns das Tor zum Vater aufgeschlossen. Durch seinen Tod und seine Auferstehung sind wir erlöst. Durch Jesu Erlösungstat ist uns die Möglichkeit geschenkt worden, in das Haus des Vaters zu gelangen.
Aber wie gelangt man jetzt zum Vater?
Diese Frage stellte auch Thomas Jesus: "Wie sollen wir dann den Weg kennen?"
Und die Antwort Jesu: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich."
Jesus trägt die Sorge, daß wir zum Vater gelangen. Er ist selbst der Weg, der Zugang! Jesus möchte, daß wir das Leben in Fülle haben. Und dieses Leben will er uns schenken. Aus Liebe zu uns. Bitten wir ihn darum und nehmen wir es an!
Denn er ist der Weg und die Wahrheit, die zum Leben führt. Ein Leben in Fülle, welches uns in der Ewigkeit geschenkt wird und an dem wir jetzt schon Anteil nehmen können.
10:28 Lien permanent | Commentaires (1) | Envoyer cette note
